BIBAGS - Schulprogramm 

gemäß Schulkonferenzbeschluss 2013

Präambel

Lernen und Lernangebote

Zusammenarbeit mit den Eltern

Ein sanfter Start ins Schulleben

Förderkonzept und Inklusion

Das Präventionskonzept

Offene Ganztagsschule (OGTS)

Was es noch an unserer Schule gibt

Umwelterziehung

Das Ausbildungskonzept der Schule

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte im Schuljahr 2013/14

    

 

 

 

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Präambel

Zu den zentralen Aufgaben
der Grundschule gehört es
die Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit
einer jeden Schülerin und jedes Schülers
zu fördern, zu fordern und
sie dazu zu befähigen
das Lernen zu lernen!
In einer Lernumgebung,
die von Akzeptanz und
gegenseitigem Verständnis geprägt ist,
in der Leistung aber auch als
etwas Positives erlebt wird,
möchten wir bei den
Schülerinnen und Schülern
gemäß ihrer individuellen
Fähigkeiten die Grundlagen
zum lebenslangen Lernen legen.

 

 

 

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Lernen und Lernangebote

Einen Weg, um unser Ziel zu erreichen, sehen wir im Einsatz unterschiedlicher  Organisations- und Sozialformen und dem Kennenlernen kreativer Arbeitstechniken.
Wir wissen heute, dass der Mensch nicht nur mit allen Sinnen lernt, sondern auch, dass unterschiedliche Menschen für ihren individuellen Lernprozess unterschiedliche Sinne bzw. Lernkanäle benötigen. Nur wenn möglichst viele Sinne am Lernprozess  beteiligt sind, kann das Gehirn die notwendigen Verknüpfungen schaffen und dauerhaft speichern. Nur wenn im Unterricht viele verschiedene Sinne angesprochen werden, wird den unterschiedlichen Lerntypen Rechnung getragen. Daraus folgt für uns:

1. Lernangebote

Differenzierte Lernangebote auf der Basis ganzheitlichen Lernens sind notwendig, um auf
die Interessen und Bedürfnisse unserer Schülerinnen und Schüler sowie deren Leistungs-vermögen einzugehen.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, sollen unsere Schülerinnen und Schüler im Laufe der Grundschulzeit mit folgenden Unterrichtsformen vertraut gemacht werden:
Tagesplan- Wochenplan- und Werkstattarbeit, Arbeit an Stationen, Frontalunterricht, Freie Arbeit,  Projektunterricht.
Innerhalb dieser Organisationsformen lernen die Schülerinnen und Schüler zudem in  unterschiedlichen Sozialformen,  selbstständig allein, mit einem Partner oder in einer Gruppe, zu arbeiten.
In den Fächern Mathematik und HSU orientieren wir uns an den Empfehlungen von SINUS. In beiden Fächern sind wir Teil des jeweiligen SINUS- Sets.

 

2. Lerntechniken und Kreativitätstechniken

In einer Zeit, in der sich durch die technologische Entwicklung die Welt in immer kürzeren Zeitabständen verändert, müssen die Schülerinnen und Schüler zum lebenslangen Lernen befähigt und motiviert werden.
Deshalb und um den unterschiedlichen Lerntypen gerecht zu werden, ist es notwendig, im Unterricht unterschiedliche Lerntechniken und –methoden zur Förderung der Kreativität zu vermitteln.
Hinzu kommt der Umgang mit neuen Medien. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Umgang mit dem PC, aber auch dessen Einsatz im Unterricht im Zusammenspiel mit den elektronischen Tafeln kennen und anzuwenden.

 

3. Fehlerkultur

"Fehler sind unsere Freunde!" Diese positive Grundeinstellung zu Fehlern gilt in den angel-sächsischen Ländern seit Langem.
Auch wir möchten den Umgang mit Fehlern in eine konstruktive Richtung lenken.
Fehler sind ein wichtiger Teil des Lernprozesses. Es gilt, die Schülerinnen und Schüler anzuleiten, aus ihnen zu lernen und ihre individuellen Kompetenzen zu erweitern. Es ist ein großer Vorteil im Leben, die Fehler, aus denen man lernen kann,möglichst früh zu begehen.(Winston Churchill)

 

4. Verbindlichkeit

Schülerinnen und Schüler sind lernwillig und  möchten  Leistung erbringen. Dies gelingt  nicht allen Schülern und Schülerinnen im gleichen Maße. Wir möchten Verbindlichkeiten schaffen, die es den Kindern ermöglichen, Leistung als etwas Positives und Erstrebenswertes zu erleben.
Die Hausaufgabenbetreuung durch Lehrkräfte schafft die Verbindlichkeit im Rahmen der OGTS.                                                                                                                                       

Unsere Ziele sind,

 

                                                                                                                                                

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Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Eltern und den Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule Bickbargen ist von großer Bedeutung.
Sie fördert das allgemeine Unterrichtsgeschehen, ermöglicht viele wichtige Aktivitäten und lässt in Konfliktfällen ein Klima entstehen, das einvernehmliche Lösungen positiv beeinflusst. Darüber hinaus besteht die Gelegenheit, die Inhalte aktiv mitzugestalten, z.B. durch Anregungen auf Elternabenden, Vorschlägen bei Schulkonferenzen etc.
Um alle Eltern regelmäßig über das Schulleben zu informieren, veröffentlicht die Schulleitung vierteljährlich einen Newsletter, der unter www.bibags.de eingesehen und heruntergeladen werden kann, aber auch auf Wunsch in Printform vorliegt.
SEB und Schulverein Bickbargen können den Newsletter ebenfalls nutzen, um die Eltern zu informieren.
Zu Beginn eines jeden Schulhalbjahres erhalten die Eltern eine Liste mit allen wichtigen Terminen, zusätzlich bietet das BibaGs – Hausaufgabenheft Lehrkräften und Eltern die Möglichkeit zum Informationsaustausch. Persönliche Gespräche, Telefonate und Elternsprechtage dienen dem regelmäßigen Dialog.

Die Schule betrachtet es einerseits als ihre Pflicht, in der Wahrnehmung und Erfüllung ihrer Aufgaben zuverlässig und gewissenhaft zu sein und wünscht sich andererseits eine entsprechende partnerschaftliche Zuverlässigkeit seitens der Eltern.

Viele Aktivitäten, die an unserer Schule angeboten werden, wären ohne die Mithilfe der Eltern undenkbar, z.B. Projekttage oder -wochen, Schulfeste, Klassenfahrten, Basteltage, Sportveranstaltungen oder Radfahrtrainings. Eine besonders wichtige Aufgabe hinsichtlich der Zusammenarbeit mit den Eltern übernimmt die verfasste Elternschaft in Form des Schulelternbeirats.

Sehr wichtig ist für die Grundschule Bickbargen der Schulverein e.V., der große und kleine Vorhaben finanziell unterstützt, die Erstklässler alljährlich mit einem Geschenk begrüßt und die Viertklässler mit einem solchen verabschiedet. Der Schulverein bemüht sich darum, Fördergelder zu akquirieren und durch besondere Aktivitäten, Finanzmittel zur Unterstützung der Schule zu erschließen. Jährlich beteiligt sich der Verein mit Ständen am Halstenbeker Weihnachtsmarkt. Seit geraumer Zeit kann über den Schulverein auch Schulkleidung, wie z.B. T-Shirts, Sweatjacken, Caps u. Ä. mit dem Schullogo erworben werden.                                                                                                                                                                                                        

Der Trägerverein der OGTS der Grundschule Bickbargen hat als alleinige Aufgabe, die Trägerschaft der offenen Ganztagsschule wahrzunehmen. Dies bedeutet konkret:
Der Förderverein wickelt alle finanziellen Angelegenheiten der OGTS ab. Er ist Vertragspartner für die Fördergelder vom Land und der Kommune, aber auch der Eltern der die OGTS besuchenden Schülerinnen und Schüler. Er beschäftigt das notwendige Personal und sorgt für eine korrekte Abwicklung aller finanziellen Transaktionen.
Der Vorstand besteht immer aus dem/ der Vorsitzenden des Schulelternbeirates, dem/ der Vorsitzenden des Schulvereins e.V. sowie der Schulleiterin.                                                                                                                                                                                                                                                                                        

Unser Ziel ist es, den Informationsfluss zwischen Schule und Eltern auch weiterhin stetig zu verbessern.

 

                

 

                                                                                                                                                

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Ein sanfter Start ins Schulleben

Der Schulanfang ist sowohl für die Kinder als auch für ihre Eltern der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Um Enttäuschungen zu vermeiden und Neugier und Begeisterung zu erhalten, ist es wichtig, Eltern und Kinder gut darauf vorzubereiten.

 

1. Informationsabend

Das Anmeldeverfahren für die kommenden Erstklässler und Erstklässlerinnen beginnt Ende September/ Anfang Oktober. Im Oktober findet ein erster Informationsabend statt, an dem bei Bedarf auch die Schule besichtigt werden kann. Da die Schule beim Übergang von Kindertagesstätten und Schule eng mit diesen zusammenarbeitet, sind an diesem Abend auch die Leitungen der Kindertagestätten anwesend.

 

2. Zusammenarbeit zwischen Schule und Kindertagesstätten

Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kindertagesstätten und der Grundschule Bickbargen ermöglicht einen fließenden Übergang vom vorschulischen zum schulischen Lernen. Regelmäßige Kontakte und Gespräche zwischen den Leitungen der Kindertagesstätten und der Schule sowie Treffen zwischen den Erzieherinnen und den zukünftigen Lehrkräften (sofern diese bereits feststehen) geben Hilfen bei der Zusammensetzung der Schulklassen sowie  Hinweise zu Besonderheiten einzelner Kinder und deren Entwicklungsstand  aus Sicht der Erzieherinnen. Eine Lehrkraft der Schule ist verantwortlich für die Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten.

 

3. Schulspiel

Die Schule hat in Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen des Förderzentrums an der Casper-Vogt-Schule in Rellingen ein Schulspiel entwickelt, das regelmäßig evaluiert wird. Es wird im Anschluss an die Herbstferien durchgeführt. In kleinen Gruppen erleben die zukünftigen Schulkinder Schule zum ersten Mal aus unmittelbarer Nähe. Die agierenden und beobachtenden Lehrerinnen und Lehrer erhalten einen Eindruck über Entwicklungsstand und Sozialverhalten der Schulanfänger und -anfängerinnen.
Den Eltern wird während dieser Zeit die Möglichkeit geboten, sich in der Mensa zusammenzusetzen, sich auszutauschen und Fragen an die Schulleitung zu stellen. Die Cafeteria wird von den jeweiligen Erstklasseneltern ausgerichtet, die bei dieser Gelegenheit mit den „neuen“ Eltern über ihre Erfahrungen zum Schulanfang ins Gespräch kommen können.

 

4. Gespräch mit der Schulleiterin

Jedes Kind erhält mit seinen Eltern einen Gesprächstermin mit der Schulleiterin oder deren Stellvertreterin, bei dem sie  sich in vertrauensvoller Atmosphäre mit ihm unterhält und den Eltern die Gelegenheit gibt, persönliche Anliegen offen zu besprechen.

 

Darüber hinaus...

finden bis zum Tag der Einschulung noch weitere Kontakte zwischen Schule und den zukünftigen Schulanfängern statt.                                                                                                

 

5. Die Einschulung

Am Vorabend findet ein ökumenischer Gottesdienst statt. Die Teilnahme hieran ist  freiwillig.
Der Einschulungstag ist ein besonderer Tag im Leben des Schulkindes und seiner Angehörigen. Dieser Tag wird festlich gestaltet. Dazu gehört auch eine Aufführung der Zweitklässler, die damit die „Neuen“ herzlich willkommen heißen. Während der anschließenden Unterrichtsstunde sorgen die Eltern der Patenklassen für das leibliche Wohl der Eltern, Großeltern, Paten und Gäste. Mit dem Erlös werden die Klassenkassen aufgebessert.

 

                                                                                                                                                 

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Förderkonzept und Inklusion

Kinder, bei denen ein Präventionsbedarf besteht, werden teilweise neben den Grundschullehrkräften auch von einer Lehrkraft des Förderzentrums unterrichtet. Hierbei gilt das Prinzip der Inklusion.
Oberstes Ziel ist die individuelle Förderung jedes Schülers und jeder Schülerin. Neben binnen differenzierenden Maßnahmen hält die Schule Förderstunden in den Fächern Deutsch und Mathematik bereit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur individuellen Förderung während des offenen Anfangs sowie bei der Hausaufgabenbetreuung durch die Lehrkräfte.


1. Förderung und Forderung im Schulalltag

1.1. Kooperation mit der Kita (s. dazu Zusammenarbeit Schule und Kindertagesstätten)

 

1.2. Tandem Jugendhilfe

Das Schulamt des Kreises Pinneberg arbeitet eng mit den Jugendhilfeeinrichtungen zusammen. Lehrkräfte des Förderzentrums bilden zusammen mit einer Mitarbeiterin des Jugendamtes ein Tandem mit dem Ziel, Kinder mit besonderen Problemen schnell und intensiv von verschiedenen Seiten zu unterstützen.

 

1.3. Präventive und inklusive Beschulung

Schüler und Schülerinnen,bei denen durch die Schuleingangsuntersuchung oder im Laufe der ersten Schulbesuchszeit Auffälligkeiten in ihrer Lern-, Sprach- oder sozial-emotionalen Entwicklung festgestellt werden, erhalten im Rahmen einer bis zu 3-jährigen Schuleingangsphase in den Klassenstufen 1 und 2 eine präventive Förderung. Diese wird von den SonderschullehrerInnen des Förderzentrums Rellingen sichergestellt. Zusätzlich zur Klassen- bzw. Fachlehrerin ist stundenweise eine Sonderschullehrkraft mit im Unterricht. Hierbei wird eine angemessene Sozialstruktur in einer Klasse angestrebt, um eine verlässliche und intensive pädagogische Begleitung durch die Sonderschullehrkraft zu gewährleisten.

Für Schüler und Schülerinnen, die die Lernziele der Klasse voraussichtlich nicht erreichen werden und auch in den Klassenstufen 3 und 4 eine weitere Förderung benötigen, wird am Ende der Klasse 2 ein sonderpädagogisches Gutachten durch eine Sonderschullehrkraft erstellt. Wenn ein Förderbedarf festgestellt wird, wird dieser Schüler im Klassenverband zieldifferent nach den lehrplanmäßigen Anforderungen des Förderzentrums in der Jahrgangsklasse inklusiv unterrichtet.
Die Betreuung und Unterstützung der Schüler und der Schülerinnen mit Förderbedarf wird von einer Sonderschullehrkraft, die stundenweise zusätzlich mit Unterricht ist, übernommen.

 

1.4. Individualförderung

Außerdem werden einzelne Schüler und Schülerinnen durch eine Lehrkraft individuell gefördert, wenn diese z.B. Sprachauffälligkeiten aufgrund einer nichtdeutschen Muttersprache, Problem in den Bereichen Hören und Sehen oder fachliche Schwierigkeiten haben oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen.

 

1.5. Binnendifferenzierter Unterricht

DieLehrer und Lehrerinnen bereiten den Unterrichtsstoff so auf, dass alle Kinder gemäß ihrem individuellen Arbeits- und Lerntempo davon profitieren.
Für alle soll der Lernanreiz stets erhalten werden. Die Arbeitsmaterialien werden sowohl quantitativ als auch nach Schwierigkeitsgraden differenziert angeboten.
Dies führt zu geöffneten und differenzierten Unterrichtsformen, die in unterschiedlich starker Ausprägung praktiziert werden:                                                                                               

Im Deutschunterricht gehören zum Beispiel dazu:

Im Mathematikunterricht gehören zum Beispiel dazu:

Bei Bedarf ist es möglich, die Wirkung solcher Differenzierungsmaßnahmen durch den Einsatz zweier Lehrkräfte oder mit Hilfe von Praktikanten, FSJler sowie der Schulsozialarbeit zu verstärken.

 

 

 

1.6. Weitere unterrichtliche Fördermaßnahmen bzw. -angebote

 

1.6.1. Lese- und Rechtschreibintensivmaßnahmen

Eine zusätzliche Stunde in der Woche erhält eine Kleingruppe aus der 2. Klasse eine Lese- und Rechtschreibintensivförderung, in der mit vielen verschiedenen Angeboten gearbeitet werden beispielsweise:

Lese-Lernspiele
Leseübungen zu lautgetreuen Texten unter Verwendung von Lautgebärden
Bilddiktat alle 2 Monate (Entwicklung skizzieren, Sicherung von Ergebnissen)
Lern- CD-Rom („Der neue Karolus“- Lernsoftware zum Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau)
individuell zusammengestellte Lernmappen mit Arbeitsblättern für jedes Kind, je nachdem wo bei dem Einzelnen die Leserechtschreibproblematiken liegen, die individuell Rechtschreibphänomene trainieren.

 

1.6.2. LRS - Förderunterricht bzw. allgemeine Rechtschreibförderung in den vierten Klassen

Im 4. Schuljahr findet einmal wöchentlich eine parallele Deutschstunde statt, so dass eine Kleingruppe aus allen 4. Klassen gebildet werden kann, mit der ein intensives Rechtschreibtraining für Schüler mit einer Leserechtschreibschwäche durchgeführt wird. Die restlichen Schüler erhalten in ihrer Klasse eine weiterführende Rechtschreibförderung, so dass für die Förderkinder kein wesentlicher Unterricht entfällt. Angestrebt ist, dass die anderen Viertklässler in dieser Stunde zum Beispiel an den Rechtschreib-Boxen arbeiten oder in ihren Rechtschreib-Arbeitsheften arbeiten oder andere Rechtschreib-Übungen durchführen.

 

1.6.3. LRS - Förderunterricht

Angestrebt wird eine Kleingruppe von 5-6 Kindern, damit effektiv gearbeitet und differenziert werden kann.
Inhalte in diesen Förderstunden sind u.a.:

 

1.6.4. Allgemeine RS- Förderung durch Rechtschreibkarteien wie z.B. die Rechtschreibboxen von Beate Leßmann:

Eine Stunde in der Woche, die im Stundenplan der Kinder festgelegt ist, wird mit den Rechtschreibkarteien gearbeitet. Die Arbeit daran sollte in den dritten Klassen eingeführt werden.
Anhand verschiedener Texte der Kinder werden Fehlerschwerpunkte bzw. Übungsschwerpunkte festgelegt.

 

 

1.6.5. LRS - Testung in den vierten Klassen

Die Testung auf eine Lese-Rechtschreibschwäche findet im ersten Halbjahr des vierten Schuljahres statt. Die Klassenlehrkräfte schlagen Kinder vor, die getestet werden sollen. Sie informieren die entsprechenden Eltern und erbitten eine Einverständniserklärung. Die Testung erfolgt durch den Rechtschreibtest DRT 4 sowie einen Intelligenztest (CFT 20 R). Entsprechend der Auswertung erhalten die Kinder mit einer festgestellten LRS Förderunterricht.

 

1.6.6. Matheförderung

In den 2. Klassen findet klassenübergreifend wöchentlich eine Förderstunde Mathematik statt.
Doppelt besetze Unterrichtsstunden verteilen sich zwischen den Klassen 1 und 4, werden aber eher in den unteren Jahrgängen eingesetzt.
Unsere begabten Schülerinnen und Schüler fördern wir in unserem „Mathemobil“. Hierfür stehen vielfältige Mathe- und Knobelspiele bereit. Die jährliche Teilnahme am Känguru- Mathewettbewerb sowie das alle 2 Jahre durchgeführte „Mathe- Sams“ soll die begabten Kinder besonders ansprechen.

 

1.6.7. Lern- und Förderpläne

Für Schüler mit auffälligem Lernverhalten in den Bereichen

wird innerhalb des Schuljahres ein Lern- bzw. Förderplan geschrieben.


Für Kinder mit festgestelltem sonderpädagogischem Förderbedarf werden Förderpläne jährlich zu den Halbjahreszeugnissen verfasst. In ihnen werden der aktuelle und individuelle Lernstand, die zu erreichenden Ziele sowie die geplanten Maßnahmen festgehalten. Abschließend werden Verabredungen zwischen den beteiligten Lehrkräften, den Eltern und dem betreffenden Schüler/ der betreffenden Schülerin getroffen. Die zu erreichenden Ziele werden jährlich überprüft und ggf. modifiziert oder fortgeschrieben.


Bei allen anderen Kindern mit auffälligem Lernverhalten werden Lernpläne geschrieben. Sie sind in Form und Inhalt mit den Förderplänen vergleichbar, die Ziele sollen jedoch  kurzfristiger zu erreichen sein. Die Lernpläne werden dann unabhängig von den Zeugnissen, innerhalb des Schuljahres sowie auch in kürzeren Abständen evaluiert und fortgeschrieben.


Lern- und Förderpläne unterstützen damit differenziertes Lernen und ermöglichen Kindern mit auffälligem Lern- und Sozialverhalten individuelle Lernfortschritte.

 

 

2. Außerschulische Maßnahmen

2.1. In der OGTS

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Halstenbek werden Kurse für Kinder in den  Fächern Deutsch und Mathematik angeboten.

 

2.2. für besonders begabte Kinder

Besonders begabte Kinder haben die Möglichkeit, am Enrichmentprogramm der Stiftung der Sparkasse Südholstein teilzunehmen. Diese Angebote befassen sich mit außerschulischen Themen und finden meistens sonnabends statt. Die Eltern steuern eine geringe Aufwandsentschädigung dazu bei. Letztere kann in ganz besonderen Fällen auch von der Schule übernommen werden.

 

2.3. Im Schulvormittag

Kindern mit Konzentrationsproblemen bietet die Schule das Hör- Trainig „Audiva“ an. Die 30-minütigen Höreinheiten finden über einen mehrwöchigen Zeitraum täglich entweder im Offenen Anfang oder nach Schulschluss statt.

 

                     

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Unser Präventionskonzept

1. Rücksichtsvolles Miteinander

Ein rücksichtsvoller Umgang miteinander ist uns sehr wichtig und muss genauso erlernt werden wie Rechnen und Schreiben. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, Kinder in diesem Lernprozess  anzuleiten und zu unterstützen.
Das Gros unserer Schülerinnen und Schüler begegnet sich freundlich und fair. Dennoch zeigen sich immer wieder einmal einzelne Schülerinnen und Schüler in der Gruppe überfordert, reagieren impulsiv und teilweise auch aggressiv. Da unsere Schule auch Lebens- und Erfahrungsraum ist, muss hierauf angemessen reagiert werden. Oft sind Über- oder Unterforderung Grund für Aggression. Durch differenzierte Lernangebote versuchen wir, den Bedürfnissen aller Kinder gerecht zu werden und  Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.

Wir möchten in unserer Schule Individualität und Gemeinschaftsgefühl in ein ausgewogenes Verhältnis zueinander bringen und mithelfen, die Persönlichkeit der Schüler und Schülerinnen zu entwickeln und ihre soziale Kompetenz zu fördern. Dabei nehmen wir sie als einzigartige Individuen wahr, zeigen ihnen aber auch Grenzen im Interesse der Gemeinschaft auf.

Es ist uns wichtig, dass Kinder ihre Konflikte verbal  und nicht mit körperlichem Einsatz austragen. Hierfür räumen wir ihnen Zeit ein und bieten unsere Unterstützung an. Auf Regelverstöße reagiert die Schule und setzt Eltern frühzeitig davon in Kenntnis. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein friedliches Miteinander erreicht werden kann, wenn alle an der Erziehung Beteiligten gleiche Ziele verfolgen.
Soziales Lernen muss täglich praktiziert werden, ist aber auch ein wichtiger Unterrichtsgegenstand.
Anspruch der Schule ist es, nicht nur Bildung zu vermitteln, sondern auch soziale Kompetenz.
Dabei werden wir durch die Mitarbeiterin der Schulsozialarbeit unterstützt.
Durch vielfältige Maßnahmen sowohl im Klassenverband, als auch im Schulleben versuchen wir, das Miteinanderleben und Miteinanderlernen positiv zu beeinflussen.

                                                                                                                                                 
Dem dient

Unsere Ziele sind

 

2. Warum ein Präventionskonzept?

Unsere Schülerinnen und Schüler wachsen in einer sich kontinuierlich wandelnden Lebenswelt auf. Sie sind täglich unterschiedlichsten Versuchungen und unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt. Der Fernseher, Computer, elektronisches Spielzeug, aber auch Süßigkeiten, Fastfood und Konsumartikel wie Kleidung sind für unsere Kinder immer präsent und in ihrer verlockenden Macht nicht zu unterschätzen.

Einige Aspekte sollen die sogenannte „veränderte Kindheit“ exemplarisch verdeutlichen:

Parallel zum Bildungsauftrag ist es deshalb wichtig, die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder zu stärken und die Eltern in ihrem Erziehungsauftrag zu unterstützen.
Bei Prävention  geht es uns um weit mehr, als die Kinder vor Alkohol, Zigaretten und Gewalt zu schützen, da wir insgesamt die Entwicklung von emotionalen und sozialen Kompetenzen fördern und die Kinder an eine gesunde Lebensführung heranführen möchten. Außerdem möchten wir, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler an unserer Schule wohl fühlen und dass sie eingebunden sind in einen zuverlässigen Rahmen.

Wir an unserer Schule möchten ganz allgemein zur Gesundheitserziehung der Kinder beitragen und zwar in einem ganzheitlichen Sinn. Wir möchten durch verschiedene kleine Bausteine dazu beitragen, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler möglichst gut entwickeln und entfalten und nicht nur für die nächste Klassenarbeit, sondern für das Leben lernen. Wir möchten ihnen Wege zeigen, wie sie ihre soziale und emotionale Kompetenz erweitern und einen achtsamen Umgang mit sich selbst und anderen lernen können. Deshalb ist es wichtig, dass alle an der Erziehung Beteiligten die Kinder darin unterstützen, sich ihrer eigenen Gefühle bewusst zu werden und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Sicher ist dies ein langfristiger und vielschichtiger Prozess und natürlich können wir an unserer Schule nur einen Beitrag leisten, um diese Entwicklung zu unterstützen. Präventive Maßnahmen, die entstehende Probleme aufgreifen, gewinnen deshalb an zunehmender Bedeutung und finden beispielsweise in allen vier Jahrgangsstufen ihre Berechtigung im Unterricht.

Es wird deutlich, dass Erziehung immer auch Präventionsarbeit ist, und sowohl den physischen wie auch den psychischen Bereich umfassen sollte.

 

 

3. Präventionsmaßnahmen an unserer Schule

Die nachfolgende Übersicht veranschaulicht die unterschiedlichen Schwerpunkte nach Klassenstufen geordnet und mögliche Unterstützungsangebote durch externe Anbieter an unserer Schule.                                                                                                                                                

3.1. Überblick über die festgelegten Maßnahmen in den 4 Jahrgangsstufen

 

In der Klassenstufe 1 steht inhaltlich das Thema „fairer Umgang miteinander“ im Mittelpunkt. Hier werden, beispielsweise im Heimat- und Sachunterricht, gemeinsame Regeln aufgestellt, die in der Klassengemeinschaft gelten sollen, und für alle verbindlich durch eine Unterschrift „besiegelt“. Dabei spielt auch der „Klassenrat“ eine besondere Rolle, wo aktuelle Anliegen und Probleme besprochen werden, um so die Kinder für ein faires Verhalten gegenüber anderen zu sensibilisieren. Im Religionsunterricht wird bei der Behandlung von Themen wie „Freundschaft“ oder „Streit“ auf einen fairen Umgang miteinander eingegangen.


In der Klassenstufe 2 wird der Schwerpunkt „Prävention gegen sexuelle Gewalt“ herausgestellt. Im Vordergrund stehen Themen wie „Über meinen Körper bestimme ich selbst“ „Nein sagen“ und „Förderung von Selbstwertgefühl und Körperbewusstsein“. Da Kinder schon früh Opfer von sexuellem Missbrauch werden können, wird von Fachleuten empfohlen, bereits in der 2. Klassenstufe mit schulischen Präventionsmaßnahmen zu beginnen.  Wir arbeiten hier mit den Vereinen „Wendepunkt e.V.“ und „Kindeswohl e.V.“ zusammen, die ein Projekt für die Grundschule anbieten, das als zentralen Bestandteil die Arbeit mit den Schülern an einem ganzen Schulvormittag hat, und außerdem noch vorausgehende Fachgespräche mit den Lehrkräften und einen einführenden Elternabend beinhaltet.


In der Klassenstufe 3 steht die „Gewaltprävention“ im Vordergrund. Dabei geht es um die Stärkung der Persönlichkeit, der Kinderkompetenz. In diesem Bereich arbeiten wir u.a. eng mit der Polizei zusammen. Die Schüler erfahren beispielsweise, wie sie sich in Gefahren­situationen, in denen Gewalt im Alltag (z.B. auf dem Schulweg, im Bus…) drohen könnte, verhalten sollten. Hier geht es nicht um ein Selbstverteidigungstraining, sondern um das Erlernen sinnvoller Strategien in Bezug auf Gewaltsituationen. Zusätzlich wird auch der Bereich „Häusliche Gewalt“ in dieser Jahrgangsstufe behandelt, eine Kooperation mit dem Verein „Unschlagbar“, der zudem auch das Kollegium durch eine Fortbildung für die Problematik sensibilisiert, ermöglicht hierbei die fachkundige Unterstützung.


In der Klassenstufe 4 wird schwerpunktmäßig am Thema „Suchtprävention“ gearbeitet. Hier werden unterschiedliche Bereiche wie Alkohol, Rauchen, andere Drogen, Ess- und Mager­sucht aber auch Medienkonsum angesprochen. Dabei erhält die Schule die Unterstützung des AWO-Suchtpräventionsteams.
                                                                                                                                                

Durch die regelmäßige Thematisierung der unterschiedlichen Präventionsbereiche möchten wir bewirken, dass unsere Schülerinnen und Schüler möglichst gut für diese Probleme sensibilisiert werden.

 

 

3.2. Weitere Maßnahmen an unserer Schule

Weitere Maßnahmen an unserer Schule, bei denen Prävention stattfindet oder die Prävention unterstützen:
Um ein gemeinsames Miteinander, das durch gegenseitige Achtung geprägt ist, zu fördern, sind an unserer Schule verschiedene Aktivitäten und Regeln selbstverständliche Bestandteile des Schulalltages:

 

Damit Präventionsmaßnahmen gelingen können, finden auch verschiedene Fortbil­dungen im Lehrerkollegium statt:

 

Des Weiteren findet Prävention auch in den Bereichen Gesundheits-, Sexual- und Verkehrserziehung, statt:

obligatorisch:

Verhalten im Straßenverkehr (Klasse 1)
Verkehrssicheres Fahrrad, Radfahrtraining (Klasse 4)

optional:

3. Klasse

 

 

3. 3. Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum an der Casper-Vogt-Schule, Rellingen

Die Grundschule Bickbargen arbeitet eng mit dem Förderzentrum Rellingen zusammen, das seinerseits den Regelschullehrkräften, die Schülerinnen und Schüler mit Problemen in der sozialen und emotionalen Entwicklung unterrichten, die Möglichkeit der Beratung zur schulischen Erziehungshilfe anbietet.
Diese Beratung umfasst folgende Möglichkeiten:                                                                  

Indikatoren für einen solchen Beratungsanlass zeigen sich in fortdauernden Auffälligkeiten im Unterricht, in der Pause, im Regelverhalten, in der Kontaktaufnahme sowie in der Emotionalität.

 

 

 

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Die Offene Ganztagsschule in der Grundschule Bickbargen

Durch die großen gesellschaftlichen Veränderungen, die zunehmende Berufstätigkeit beider Elternteile, aber auch durch die steigende Zahl allein erziehender Eltern, kommt der Grundschule eine zunehmend größere Bedeutung im Leben der Schülerinnen und Schüler zu.

Einen Weg, um den Bedürfnissen der Kinder auch im Sinne unserer Präambel gerecht werden zu können, sieht die Grundschule Bickbargen in der Entwicklung zu einer offenen Ganztagsschule. Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 können die Schülerinnen und Schüler an allen Wochentagen die Angebote nutzen und vielfältige Erfahrungen sammeln. Die Schule bemüht sich um ein ausgewogenes Kursangebot, um die Interessen aller Kinder anzusprechen. Ab dem Schuljahr 2013/ 2014 wird die OGTS auf den Freitag erweitert. Die Schule bietet eine Ferienbetreuung in den Oster- sowie Herbstferien von einer Woche sowie von drei Wochen in den Sommerferien an.

2006 erhielt die Schule einen Preis beim bundesweiten Wettbewerb für Ganztagsschulen „Zeigt her eure Schule“, 2007 wurde sie zur Referenzschule des Landes Schleswig- Holstein ernannt, von 2008 bis 2009 war sie zudem im bundesweiten Netzwerk Entwicklung von Ganztagsschulen eingebunden. Im April 2010 wurde der Status der Referenzschule für weitere 3 Jahre erneuert.

 

 

1. Das konzeptionelle Ziel

Das Ziel der OGTS Bickbargen ist die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler auf der Basis einer engen Kooperation zwischen der Schule und verlässlicher Kooperationspartner. Alle Kinder sollen sich in der Schule wohl fühlen und sich auf die anwesenden Be -treuerinnen und Betreuer im Vormittags- wie im Nachmittagsbereich verlassen können.

Unter individueller Förderung verstehen wir, den Kindern ein möglichst umfangreiches Angebot anzubieten. Hierzu gehören die Betreuung während des Essens ebenso wie die Hilfe bei den Hausaufgaben, die Gestaltung der Mittagsfreizeit und die Durchführung der Nachmittagsangebote. Um dafür Sorge zu tragen, dass alle Kinder best möglichst umsorgt und gefördert werden, arbeiten Lehrkräfte, Erzieherinnen der Schule und der gemeindlichen Kindertagesstätte, die Mitarbeiter der Ortsjugendpflege sowie Honorarkräfte zusammen.

Seit Beginn des Schuljahres 2007/ 2008 werden die Erstklässler in den ersten Monaten in einem eigenen Raum betreut. Ein zweiter Betreuungsraum, das Ruheparadies, steht  zur Verfügung.                                                         

 

 

2. Der Träger der Offenen Ganztagsschule

Träger der Offenen Ganztagsschule an der GS Bickbargen ist der Trägerverein der OGTS der Grundschule Bickbargen e.V. In dieser Funktion werden alle Angelegenheiten, die die Offene Ganztagsschule (OGTS) betreffen, in Zusammenarbeit mit dem Schulverein erledigt. Der Verein beantragt die Fördergelder, zieht die Elternbeiträge ein und kümmert sich um alle weiteren finanziellen Belange. Dabei wird er unterstützt von der Schulleitung, der Ganztagsschulkoordinatorin und dem AK Offene Ganztagsschule.

 

 

3. Interne Koordination von Vor- und Nachmittag

Seit Bestehen der OGTS ist diese ein fester Tagesordnungspunkt jeder monatlichen LehrerInnenkonferenz. Alle erarbeiteten Vorlagen aus dem Arbeitskreis OGTS  werden in die Lehrerkonferenz getragen und dort beschlossen.

 

 

4. Freiwilliges Soziales Jahr an der GS Bickbargen

Seit dem Schuljahr 2011/12 stellt der Trägerverein der OGTS der Grundschule Bickbargen jährlich mindestens 2 Abiturienten ein, die ab August oder September ein freiwilliges soziales Jahr an der Schule ableisten. Der Einsatz umfasst sowohl die Betreuung einzelner Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtszeit als auch Aktivitäten im Bereich der Offenen Ganztagsschule.       

 

 

5. Zur Kooperation mit außerschulischen Partnern

Die GS Bickbargen hat mittlerweile 8  Kooperationspartner aus unterschiedlichen Bereichen. Zu den Kooperationspartnern zählen der Trägerverein Schulverein Bickbargen , die Kita Schule Bickbargen, die Ortsjugendpflege, die Halstenbeker Turnerschaft, die Bücherei Halstenbek, die VHS Halstenbek, die Musikschule Pinneberg, die Schlauberger Factory und das Tanzstudio Capriole. Um sicherzustellen, dass alle Kooperationspartner über den Ablauf der OGTS informiert sind, gibt es unterschiedliche Informationskanäle. Arbeitskreis OGTS tagt nach Bedarf.
dem je ein Vertreter/ eine Vertreterin der Kooperationspartner, der Schulverwaltung, des SEB, der Honorarkräfte sowie des Kollegiums und die Schulleitung angehören. Einmal im Schulhalbjahr findet eine Konferenz aller OGTS- Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen statt. Die Teilnahme ist verbindlich. Die Schule bemüht sich ferner, Fortbildungsangebote für Honorarkräfte zu empfehlen.

 

 

6. Das Backoffice-System der OGTS Bickbargen

Um sicher zu stellen, dass nachmittags stets eine Lehrkraft präsent ist, gibt es ein Backoffice-System. Auf diese Weise steht im Notfall den Honorarkräften immer ein Ansprechpartner/ eine Ansprechpartnerin zur Verfügung, der/ die nicht in die Kursangebote eingebunden ist. 
7. Evaluation
Einmal jährlich, in der Regel im Mai, findet ein „Tag der offenen Tür“ in der OGTS statt, an dem alle Kursleiter ihre Türen öffnen und den Besuchern Einblick in die geleistete Arbeit gewähren.

Mit Hilfe von Fragebogenerhebungen werden in Abständen Rückmeldungen erfragt, um die Bedürfnisse der Kinder und der Eltern zu ermitteln. Die Schule war seit Beginn an der STEG- Studie (Studie zur Entwicklung der Ganztagsschule) beteiligt. Diese ist nun nach dreimaliger Erhebung abgeschlossen.

 

 

8. Das Schulessen

Ein wichtiger Bestandteil der Ganztagsschule ist ein gesundes, kindgerechtes Mittagessen.
Es einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitserziehung. Aus diesem Grund legt die GS Bickbargen großen Wert auf ein Essen auf der Basis des Optimix. Die Verpflegung durch einen Pächter in unseren Räumen garantiert eine hohe Qualität. Daneben dient das gemeinsame Essen in der Mensa der Kommunikation. Die Mitarbeiterin der Schulsozialarbeit leitet die Kinder zu einem geordneten, wertschätzenden Umgang miteinander und einer angemessenen Esskultur an und sorgt so für eine angenehme Gesamtatmosphäre.

Unser Ziel ist weiterhin die regelmäßige Qualifizierung der Honorarkräfte.

                                                             

 

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Was es sonst noch an unserer Schule gibt...

Unsere Schule bemüht sich, den Schülerinnen und Schülern neben den durch den Lehrplan festgelegten Unterrichtsinhalten noch zusätzliche Angebote zu machen.

 

1. Sport und Bewegung

Kinder unserer Zeit wachsen mit immer größeren Bewegungseinschränkungen auf und machen viele elementare Bewegungserfahrungen nicht mehr (Koordinations- und Balance-übungen, Muskelstärkung, Raumwahrnehmung). Doch gerade die elementaren Erfahrungen auf motorischem Gebiet werden beim schulischen Lernen gefordert. Nur durch vielseitige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen können sich Kinder optimal entwickeln. Durch vielfältige Bewegungsanreize wird versucht, allen Kindern Selbstvertrauen in ihre Leistungsfähigkeit zu geben.

In den Sportstunden wird im Sommer außer der schuleigenen Turnhalle die großzügig angelegte Bezirkssportanlage genutzt. Die Spielinsel und die Kletterwand auf unserem Schulhof regen zum Klettern und Balancieren an. Außerdem stehen für die „aktive Pause“ diverse Kleinspielgeräte- wie Softbälle, Seile, Pedalos usw. zur Verfügung. Der örtliche Sportverein bietet für die Erstklässler am Ende des Schuljahres ein Fußballturnier an. Außerdem findet im Rahmen der OGTS eine regelmäßige Kooperation mit der „Halstenbeker Turnerschaft“ statt.

Darüber hinaus nimmt die Schule regelmäßig an den Sportwettbewerben auf Kreisebene (Fußball, Crosslaufen, Gerätturnen) teil. Bundesjugendspiele und Lauffeste sind ebenfalls eine feste Einrichtung an unserer Schule. 

 

 

2. Computer im Unterricht

Die EDV-Räume (kleiner Computerraum mit 7 Plätzen, großer Computerraum mit 12 Plätzen) der Schule können von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule genutzt werden. Spezielle Lernsoftware zur Verbesserung der Rechenfertigkeit sowie der Lese- und Schreibfertigkeit sind auf den Schülerarbeitsplätzen installiert. Die Computer sind vernetzt und von allen Plätzen ist der Zugang ins Internet möglich. Vom 2. Schuljahr an nehmen alle Klassen regelmäßig am Antolin-Programm teil, hinzu kommt das Matheprogramm für die Klassenstufen 3 und 4 sowie „Mathepiraten“ ab Klasse 1.

Alle Klassenräume sind mit Smartboards (elektronischen Tafeln) ausgestattet. Die Klassenräume sind bereits oder werden mit dem Internet verbunden.
In Zusammenarbeit mit den Eltern wollen wir unsere Schülerinnen und Schüler zu einem bewussten Umgang mit den Medien erziehen.
Die Schule ist mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten, auf der unter anderem über die Aktivitäten und OGTS informiert wird.
                                                                                                                                                                                       

 

3. BIBAGS-Aktivitäten / Kulturelle Bildung

Lernen findet nicht nur im Klassenraum statt. Zum Schulleben gehören außerdem noch viele Besonderheiten, die den täglichen Unterricht bereichern und die Schulgemeinschaft fördern. So werden Schulausflüge und mehrtägige Klassenfahrten unternommen, ein großes ge-meinsames Faschingsfest durchgeführt, Theateraufführungen und andere Darbietungen der Kinder gezeigt, auf Konzerten musiziert, auch wird in Lesenächten lange und ausführlich geschmökert. Zu Advents- und Weihnachtsfeiern kommen regelmäßig alle Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle zusammen und auch vor den Ferien verabschieden wir uns dort
voneinander mit gemeinschaftlichem Singen. Es gibt Projekttage, z.B. "Frühling" und "Weihnachten", an denen u. a. gebastelt wird, um die Schul- und Klassenräume entsprechend jahreszeitlich zu dekorieren und es finden Literaturprojekte statt.

eiterhin finden Erkundungen von Halstenbek und Umgebung statt, auch werden Fahrten ins benachbarte Hamburg unternommen, um dort Museen oder die Kunsthalle wie auch Theater- und Kinoaufführungen zu besuchen.

In der Klassenstufe 4 erhalten alle Schüler und Schülerinnen eine Wochenstunde Tanz, hierbei werden wir unterstützt von unserem Kooperationspartner, der Capriole, dem Studio für Fitness  und Tanz. Mit jährlich neu entwickelter Choreographie wird am Wettbewerb „Kinder zum Olymp“ der Kulturstiftung der Länder teilgenommen. Bei einer gemeinsamen Tanzveranstaltung am Ende des Schuljahres zeigen die Kinder, was sie in dem Schuljahr gelernt haben.

Als Höhepunkte im Schuljahresverlauf finden in der Regel im jährlichen Wechsel Schulfeste und Projektwochen statt. Dank der immer wieder anzutreffenden großen Hilfsbereitschaft und aktiven Unterstützung  von Eltern können wir den Schülerinnen und Schülern hier ein vielfältiges, interessantes Angebot bieten wie z.B. das alle 4 Jahre stattfindende Zirkus-Projekt.

Im vierten Schuljahr wird in Kooperation mit der Polizei eine theoretische und praktische Radfahrprüfung durchgeführt.
      

                                                                                                                                                           

                                                                                                               

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Umwelterziehung

Die Umwelterziehung nimmt im Erziehungs- und Bildungsauftrag der Grundschule Bickbargen einen hohen Stellenwert ein. Leitgedanke ist die in der Agenda 21 festgeschriebene Nachhaltigkeitsverpflichtung, in der sich die Weltgemeinschaft in Rio de Janeiro 1992 auf ein gemeinsames Aktionsprogramm festgelegt hat. Nachhaltigkeit bedeutet: Nicht auf  Kosten zukünftiger Generationen zu leben, sondern die natürlichen Ressourcen unserer Erde und damit die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen zu erhalten. In diesem Sinne verstehen wir Schule durchaus auch als einen Umwelt belastenden Betrieb, der von allen Beteiligten verantwortungsvolles Verhalten erfordert. Unsere Schule wird so zum gemeinsamen Erfahrungsraum umweltverträglichen Handelns und damit zum Lernort für Umwelterziehung und Umweltbildung.

 

 

Unsere Handlungsfelder im Einzelnen

1. Mülltrennung und Müllvermeidung

Der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Unsere Schülerinnen und Schüler werden zu einer problembewussten Sicht auf Müllentstehung und Müllentsorgung erzogen. In einigen Klassen steht Mineralwasser in Pfandflaschen bereit, viele Schülerinnen und Schüler nutzen Trinkflaschen und transportieren ihr Frühstück in Brotdosen. In entsprechend gekennzeichneten Abfallbehältern werden Papier, Wertstoffe und Restmüll gesammelt. In entsprechend gekennzeichneten Abfallbehältern werden Papier, Wertstoffe und Restmüll getrennt  Im Eingangsbereich der Schule befindet sich zusätzlich eine zentrale Sammelstation für Korken, Batterien, CDs und Tonerkartuschen. Ein regelmäßiger Müllsammeldienst, der für den Schulhof zuständig ist, wechselt wöchentlich von Klasse zu Klasse.

 

2. Umweltbildung durch Naturbegegnung und natürliches Erleben

Unsere Schüler wachsen zunehmend in einer mediengeprägten Erlebniswelt aus zweiter Hand auf, in der viele Menschen nur noch eine eingeschränkte Beziehung zur belebten Natur haben. Der Wert unmittelbarer Naturerfahrung ist eine uralte, pädagogische Grund-einsicht, die erneut hochaktuell ist. Der direkte Kontakt zur Natur, zu Pflanzen und Tieren, fördert das Verständnis für alles Lebendige, weckt Interesse und stärkt das Verantwortungs-bewusstsein. Nur was ich kenne, bin ich bereit zu schützen!

 

3. Naturnahes Schulbegleitgrün

Die Außenanlagen sollten mit vielen heimischen Arten bepflanzt sein, die eine abwechslungsreiche Vegetation bieten und zu allen Jahreszeiten Unterricht im Freien möglich machen.

 

4. Schulwald Bickbargen

In idealer Lage, sozusagen vor der Haustür, wurde 1993 ein 3800 m² großes Randgelände zwischen der Grundschule Bickbargen und dem Wolfgang-Borchert-Gymnasium zum Schulwald umgewidmet. Dieser Schulwald erweitert unsere Möglichkeiten, naturnahen Unterricht zu erteilen und neue Erlebnis- und Erfahrungsräume zu öffnen, um ein Vielfaches.

Das bietet unser Schulwald im Einzelnen:
Teich mit Sumpfzone, Baumpfad mit allen wichtigen heimischen Laub- und Nadelbäumen, Nadelmischwald, Vogelschutzgehölz, Baumschule, Klassenzimmer im Grünen, diverse Kleinbiotope, Bruthilfen für Solitärbienen, Hummeln und unterschiedliche Nistkästen.

Unser Ziel ist die verbindliche Thematisierung von Umweltthemen (Klima, CO2-Ausstoß, Müll etc.) in den jeweiligen Klassenstufen
Die Zuständigkeit liegt bei der HSU-Fachkonferenz (Fr. Kindt, Fr. Zeller-Adebahr)    

     
                                                                                                                                                                                                                    

 

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Das Ausbildungskonzept

1. Voraussetzungen / Grundlagen

Die Grundschule Bickbargen ist Ausbildungsschule und kann zurzeit in folgenden Fächern ausbilden: Deutsch, ev. Religion, HSU, Mathematik, Sport und Englisch. Die Grundschule Bickbargen bemüht sich um weitere Ausbildungslehrkräfte sowie um die Erweiterung des Fächerangebots. Alle Kollegen und Kolleginnen stehen den LiV. als Ansprechpartner zur Verfügung.
Grundlage des Ausbildungskonzeptes sind: die „Landesverordnung über die Ordnung des Vorbereitungsdienstes und die Zweiten Staatsprüfungen der Lehrkräfte“ vom 22.04.2004 (OVP), die Ausbildungsstandards (vgl. „Informationen zum Vorbereitungsdienst für die LiA“ des IQSH vom Juli 2005), die geltenden Lehrpläne und Bildungsstandards sowie das Schulprogramm der Grundschule Bickbargen.

 

2. Organisation und Ablauf der Ausbildung

2.1. Ausbildungslehrkräfte

Die pädagogische, fachdidaktische, methodische und organisatorische Anleitung der LiV. liegt in der Hand der Ausbildungslehrkräfte (s. IQSH-Broschüre 3, S.19 ff). Als Ausbildungsschule unterstützt die Grundschule Bickbargen die Bereitschaft der LehrerInnen, zertifizierte Ausbildungslehrkräfte zu werden.  

 

2.2. Einführung in die Arbeit an der Schule

Die aufnehmende Schule gestaltet eine Schulführung und weist ein in Fragen der Organisation und des Ablaufs des Schulalltages. Vor Beginn der Unterrichtstätigkeit der LiV findet mindestens ein Treffen statt, bei dem die ausbildenden Lehrkräfte die LiV einführend beraten.
Die ausbildenden Lehrkräfte geben fachdidaktische und methodische Hinweise, insbesondere mit Blick auf die konkrete Unterrichtstätigkeit der nächsten Zeit, führen in die Unterrichtsplanung und -vorbereitung sowie in die Bedienung der unterrichtsrelevanten Medien ein.

 

2.3. Aufgaben der ausbildenden Lehrkräfte

Die ausbildenden Lehrkräfte begleiten und unterstützen die LiV in allen schulischen Belangen. Sie beraten die LiV in allgemeinen pädagogischen, fachdidaktischen und methodischen Fragen, insbesondere in allen Fragen der Unterrichtsplanung, -durchführung und -analyse.

Die ausbildenden Lehrkräfte beraten bei der Planung, Konzeption und Korrektur von Klassenarbeiten, Klausuren und Tests im eigenverantwortlichen Unterricht der LiV und im Unterricht unter Anleitung.

Im ersten Quartal des 1. Ausbildungshalbjahres ist ein erstes beratendes Orientierungsgespräch mit der LiV zu führen und zu dokumentieren; das zweite sollte sechs Monate später stattfinden. In den Orientierungsgesprächen soll der Stand der Ausbildung von beiden Seiten auf der Grundlage der Ausbildungsstandards reflektiert werden. Die ausbildenden Lehrkräfte ermöglichen der LiV Hospitationen und Unterricht unter Anleitung, einschließlich der Auswertungsgespräche (vor- und nachbereitende Gespräche sind wünschenswert). Die ausbildenden Lehrkräfte stellen den Kontakt zu weiteren Fachkolleginnen und -kollegen her, bei denen ebenfalls hospitiert und unterrichtet werden soll. Die ausbildenden Lehrkräfte hospitieren regelmäßig (mindestens wöchentlich) im eigenverantwortlichen Unterricht der LiV, wobei ihnen jeweils ein kurzes Stundenraster vorgelegt wird.
Diese Hospitationsstunden sind möglichst zeitnah zu besprechen und gegebenenfalls gemeinsam vor- und nachzubereiten.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    

2.4. Aufgaben der Stundenplaner

Die Stundenplaner sollten die Hospitation der ausbildenden Lehrkraft im eigenverantwortlichen Unterricht der LiV mindestens einmal pro Woche ermöglichen, gleiches sollte für eine gemeinsame Besprechungsstunde von LiV und ausbildender Lehrkraft gelten. Der LiV muss ermöglicht werden, einmal wöchentlich im Unterricht der Ausbildungslehrkraft zu hospitieren bzw. dort Unterricht unter Anleitung zu erteilen. Ferner sollte die Stundenplaner Hospitationen der LiV im Netzwerk ermöglichen – sofern ein solches vorhanden ist.

 

2.5. Aufgaben der Schulleiterin

Die Schulleiterin besucht den eigenverantwortlichen bzw. den angeleiteten Unterricht der LiV; die Anzahl der Unterrichtsbesuche wird im Einzelfall geregelt. Pro Halbjahr sollten zwei Besuche (einer pro Fach) erfolgen. Die LiV legt für je einen dieser Unterrichtsbesuche einen tabellarischen Stundenverlauf sowie eine knappe Übersicht über die angestrebten Lernziele und Kompetenzen vor, für den anderen eine große Unterrichtsvorbereitung. Dieser Unterrichtsentwurf reflektiert und begründet die didaktischen und methodischen Entscheidungen der Stunde mit Bezug auf die Voraussetzungen der Lerngruppe und die curricularen Bedingungen. Er enthält insbesondere die Ziele, Bemerkungen zur Lerngruppe, didaktische Reduktion, methodische Entscheidungen sowie eine tabellarische Übersicht zum Stundenverlauf; angefügt ist das erforderliche Material. Im Anschluss an den Besuch findet ein Auswertungsgespräch statt, an dem neben der Schulleiterin auch die Ausbildungslehrkraft teilnehmen soll.

Die Schulleiterin führt am Ende des ersten Ausbildungsjahres mit der LiV ein auswertendes Gespräch zum Entwicklungsstand der LiV. Diese Auswertung erfolgt auf der Grundlage der Ausbildungsstandards und soll hauptsächlich der LiV zur Orientierung dienen. An diesem Gespräch sollten auch die ausbildenden Lehrkräfte teilnehmen.

 

2.6. Aufgaben der Lehrkräfte in Ausbildung

2.6.1. Hospitationen

Die LiV hospitiert regelmäßig (im Umfang von mindestens zwei Wochenstunden) bei den ausbildenden Lehrkräften sowie in Absprache bei weiteren Kolleginnen und Kollegen, um einen möglichst umfassenden Einblick in verschiedene Unterrichtsstile und -formen zu erhalten.

 

2.6.2. Unterricht unter Anleitung

Ab dem 2. Semester sollte die LiV in Lerngruppen der ausbildenden Lehrkräfte Unterricht unter Anleitung erteilen, um weitere Unterrichtserfahrungen zu sammeln. Die Struktur des Unterrichts wird mit der betreuenden Lehrkraft gemeinsam geplant. Die Unterrichtsstunden sind zeitnah nachzubereiten.

 

2.6.3. Eigenverantwortlicher Unterricht

Die LiV erteilt zehn Wochenstunden eigenverantwortlichen Unterricht in den Ausbildungsfächern pro Schulhalbjahr. Am Anfang des Semesters erstellt die LiV zusammen mit der ausbildenden Lehrkraft und/oder parallel unterrichtenden Fachlehrkräften einen Stoffverteilungsplan für das Halbjahr. Der eigenverantwortliche Unterricht wird durch Hospitation der ausbildenden Lehrkraft begleitet, was bei der Stundenplanerstellung im Umfang von einer Wochenstunde berücksichtigt werden soll. Die LiV legt der ausbildenden Lehrkraft für jede dieser Hospitationsstunden eine tabellarische Übersicht über den Stundenverlauf vor, in der die angestrebten Ziele der Unterrichtsstunde ausgewiesen sein sollen. Schriftliche Lernerfolgskontrollen im eigenverantwortlichen Unterricht sind ebenso Beratungsbestandteil zwischen
der LiV und der ausbildenden Lehrkraft.  

ro Halbjahr sollten zwei Unterrichtsstunden im  Beisein der Schulleitung  (einer pro Fach) durchgeführt werden. Die LiV legt für je einen dieser Unterrichtsbesuche einen tabellarischen Stundenverlauf sowie eine knappe Übersicht über die angestrebten Lernziele und Kompetenzen vor, für den anderen eine große Unterrichtsvorbereitung. Dieser Unterrichtsentwurf reflektiert und begründet die didaktischen und methodischen Entscheidungen der Stunde mit Bezug auf die Voraussetzungen der Lerngruppe und die curricularen Bedingungen. Er enthält insbesondere die Ziele, Bemerkungen zur Lerngruppe, didaktische Reduktion, methodische Entscheidungen sowie eine tabellarische Übersicht zum Stundenverlauf; angefügt ist das erforderliche Material. Im Anschluss an den Besuch findet ein Auswertungsgespräch statt. Im Rahmen ihres eigenverantwortlichen Unterrichts fertigt die LiV eine der beiden Examenshausarbeiten an.
                                                                                                                                               

2.6.5. Einbindung in das Schulleben

Es ist wünschenswert, dass die LiV die Aufgaben einer Klassenleitung kennenlernt, indem sie in mindestens zwei Ausbildungshalbjahren der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer einer Lerngruppe, in der sie eigenverantwortlich unterrichtet, assistiert. Dies bezieht sich unter anderem auf die Tätigkeitsfelder der Elternarbeit und der erzieherischen Arbeit. Daher ist es sehr erstrebenswert, dass die LiV an Klassenfesten, Wandertagen, Exkursionen, Projekttagen, Klassenfahrten o.ä. teilnimmt und diese gegebenenfalls auch aktiv mitgestaltet. Während ihrer Ausbildung sollte die LiV  möglichst als Begleitperson an einer längeren Fahrt teilnehmen. Die Leitung von mehrtägigen Klassen- und Gruppenfahrten ist ausgeschlossen.

Die LiV übernimmt bereits während ihrer Ausbildung außer- unterrichtliche Aufgaben, z.B. Pausenaufsichten, das Führen von Elterngesprächen, die Teilnahme an Konferenzen.

Eine Mitarbeit bei gemeinsamen Vorhaben, wie z.B. schulinterner Fortbildungen, Wettbewerben, Aufführungen, Konzerten, Wettkämpfen o.ä., ist anzustreben. Des Weiteren kann die LiV die Schule durch eigene Beiträge bereichern, z.B. durch Berichte über Module.

 

3. Kooperation mit der Gemeinschaftsschule

Im Bereich der Ausbildung arbeiten wir mit  Gemeinschaftsschule in der näheren Umgebung, zusammen. Die LiV hospitiert und unterrichtet dort in Absprache mit der dortigen Schulleitung. Eine Betreuung vor Ort sollte gewährleistet sein. Anzustreben ist ein Einsatz im Bereich der Hauptschule über einen zusammenhängenden Zeitraum von mehreren Wochen, mindestens aber 6 Wochen. Es muss gewährleistet sein, dass die LiV eine mindestens zusammenhängende Unterrichtseinheit in einem Ausbildungsfach durchführen kann.

 

4. Entwicklung des Ausbildungskonzeptes

Das Ausbildungskonzept wird regelmäßig evaluiert und gegebenenfalls modifiziert werden; verantwortlich ist die Schulleitung.

 

 

                                                                                             

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Aktuelle Arbeitsschwerpunkte im Schuljahr 2013/14

Im Bereich Schulentwicklung:

     -->   Fr. Mewes, Fr. Lamping, Herr Koch, Fr. Burton

 

Im Bereich Unterrichtsentwicklung:

 

Im Bereich OGTS:

--> Fr. Ziegenbruch, Fr. Grunwald (Referenzschulnetzwerk)
--> Fr. Mewes, Fr. Burton, nn (AK OGTS)

 

 

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